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Ganztagskonzept

Vorschlag

 

Ganztagskonzept

 

Grundschule

„Friedrich de la Motte Fouqué“

14715 Nennhausen

 

Landkreis Havelland

 

Ganztagsangebote verbinden Unterricht mit außerunterrichtlichen Angeboten zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern. Mit der Schaffung von Ganztagsangeboten werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:

 

  • eine vertiefte individuelle Förderung der SchülerInnen,
  • eine Stärkung der Schule als Lern- und Lebensort,
  • die Bereitstellung von attraktiven Freizeitangeboten für SchülerInnen,
  • eine Nutzung der im Gemeinwesen vorhandenen Ressourcen durch die verbindliche Kooperation mit außerschulischen Partnern    und
  • eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Verwaltungsvorschriften über Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen (VV-Ganztag) vom 21. April 2011 / Abschnitt 1

 

1.    Zielformulierung

 

1.1    Begründung

 

1. Die Schulanfänger kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Schule, die den gemeinsamen Unterricht und die Erziehung dennoch für alle entsprechend der verschiedenen individuellen Bedürfnisse abzusichern hat.

 

Da alle SchülerInnen aufgenommen werden, sind die pädagogischen Angebote an der Individualität aller auszurichten. Das bedeutet, dass Schule sich immer wieder entsprechend der Bedürfnisse verändern bzw. neu ausrichten muss.

 

2. Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht und Angebote für die Freizeitgestaltung sind durch die verschiedenen Träger bisher unterschiedlich ausgeprägt.

 

3. Mit Hilfe der Kooperationspartner und ihren vielfältigen Angeboten wollen wir alle SchülerInnen erreichen und ihnen die Möglichkeit zur individuellen Förderung und Freizeitgestaltung bieten. Dies können sie gemeinsam mit Mitschülern, Gleichaltrigen und Freunden am zentralen Standort Schule nutzen. Durch die Partner kann ein größeres Angebot als bisher bei den SchülerInnen Freude, Interesse und Spaß an sinnvollen Freizeitbeschäftigungen wecken.

 

Für die Eltern wirkt sich die Ganztagsschule entlastend aus:

 

  • der Aufenthalt der SchülerInnen ist abgesichert
  • Fahrwege zu Veranstaltungen verringern sich
  • leichtere Absprachen mit den Partnern sind möglich

 

4. Alle Familien, auch sozial schwache, sollen die Gelegenheit haben, ihre Kinder in Tageseinrichtungen unterzubringen.

 

1.2    Wozu Ganztag im ländlichen Raum?

 

In unserer Schule verbringen die SchülerInnen einen großen Teil ihres Alltags. Deshalb muss ihnen die Schule mehr bieten als nur Unterricht und ihre Fragen aufgreifen. Ganz wichtig für SchülerInnen ist das gemeinsame Lernen mit Gleichaltrigen und Freunden; zusammen Neues zu erforschen, herumzutoben, sich auszuprobieren, aber auch zu entspannen. Für die gute Verbindung von Unterricht und den Angeboten in der Mittagspause und am Nachmittag sind immer wieder neue Lösungen gefragt. SchülerInnen brauchen mehr als nur ein Klassenzimmer, um sich in ihrer Schule wohlzufühlen. Wir regen SchülerInnen zur Mitgestaltung an, wodurch ihre Identifikation mit der Schule gestärkt wird und somit Selbstwirksamkeits-erfahrungen gemacht werden und Motivationen und letztlich auch bessere Leistungen erzielt werden.

Die Freizeitangebote sind sehr verzweigt, so dass es für SchülerInnen problematisch ist, mit gleichaltrigen Klassenkameraden zu spielen. Eine Bündelung aller Freizeitangebote wäre gerade im ländlichen Bereich wünschenswert, um allen SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. SchülerInnen aus sozial schwachen Familien haben dazu bisher nur teilweise die Gelegenheit gehabt.

 

1.3    Raumbedarf

 

Die SchülerInnen werden in zwei Schulgebäuden nach dem Klassenraum- und Fachraumprinzip unterrichtet. In den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht werden die SchülerInnen in ihren Klassenräumen unterrichtet. In der Regel bleiben feststehende Klassenräume bis zum 4. Schuljahr bestehen. Die Klassenräume befinden sich im Haus 1 und im Haus 2 in der unteren Etage. Die Schule verfügt über einen Medienraum mit 14 Computerarbeitsplätzen, einen Raum für den naturwissenschaftlichen Bereich, einen Werkstattraum für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik, einen Kunstraum, einen Musikraum, einer Aula mit Bühne, zwei Förderräumen, einer Lehrküche und einer Bibliothek. Für die sportlichen Aktivitäten stehen eine modernisierte Sporthalle, der Sportplatz der Gemeinde Nennhausen, sowie ein Volleyball-, Basketball und Fußballfeld auf dem Schulhof der Schule zur Verfügung.

Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, den Hort (Trägerschaft Amt Nennhausen) nach vertragsmäßiger Anmeldung durch die Eltern zu besuchen.

 

Für das Ganztagsangebot steht jeder Stammgruppe ein Raum zur Verfügung, der über eine entsprechende Ausstattung verfügt. Neben Lernräumen stehen auch Raumangebote zur Verfügung, die zum einen als Funktionsraum genutzt werden kann und zum anderen eine gewisse private Atmosphäre ermöglichen (Ruhezonen, Freizeitbereiche und Leseecken).

Die einzelnen Bezeichnungen und Nutzungen der Räume können dem Raumkonzept entnommen werden.

 

1.4    Zielstellungen

 

Unser Ziel ist die Erhaltung einer Ganztagsschule in offener Form.

Das Angebot der Ganztagsschule ist eine Antwort auf die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen des heutigen Lernens und stellt eine zukunftsträchtige Alternative zu den bisherigen Möglichkeiten dar.

Neben fachlichem Lernen im Unterricht werden entsprechend des Schulprogramms folgende Schwerpunkte gesetzt:

 

  • musisch-ästhetische Angebote
  • Gesundheitsförderung
  • Lernen „lernen“
  • Aufbau internationaler Beziehungen

 

Es werden Bedingungen geschaffen, die ausgleichend zwischen Belastung und Entlastung unter Berücksichtigung der Konzentrationsfähigkeit und der Bewegungsbedürfnisse der SchülerInnen wirken.

 

Ganztagsschule bedeutet nicht nur Bildung und Erziehung, sondern auch ein gesicherter Aufenthalt für SchülerInnen, deren Eltern berufstätig sind oder sich fördernde Betreuungen nicht leisten können. Sie unterstützt und entlastet Familien in ihrer Berufs- und Lebensplanung.

 

2. Pädagogisches Ganztagskonzept

 

2.1    Pädagogische Intentionen

 

Den SchülerInnen der Grundschule „Friedrich de la Motte Fouqué“ soll ein breites Bildungsangebot zur Verfügung gestellt werden. Durch attraktive Nachmittagsangebote sollen mit dem Ziel ganzheitlicher Bildung die im Schulprogramm verankerten Konzepte intensiviert und ausgebaut werden.

 

2.2    Anmeldung und Teilnahmepflicht

 

Alle SchülerInnen der Grundschule „Friedrich de la Motte Fouqué  können sich zur Teilnahme am Ganztagsbetrieb anmelden. Die Teilnahme ist zwar freiwillig, jedoch verpflichtet eine Anmeldung die Teilnahme für das laufende Halbjahr.

 

Die Eltern erhalten über die KlassenlehrerInnen zu Beginn des Schulhalbjahres ein Informations- bzw. Anmeldeschreiben der Schulleitung.

 

Anmeldeformular

 

2.3    Angebote / Inhalte

 

Die Ganztagsangebote sind in drei Klassenstufen aufgeteilt, damit gruppenspezifische, aber auch gruppengemischte Angebote stattfinden können.

 

Angebotsübersicht unter Ganztag aktuell

 

Unterrichtszeiten

 

3. Organisation der Ganztagsangebote

 

Der Schultag beginnt in offener Form, in der die SchülerInnen Gelegenheit haben sich auszutauschen und/oder Gespräche mit den Lehrkräften zu suchen. Daran schließt sich der Unterricht an. Alle SchülerInnen können nach dem Unterricht die vielfältigen Ganztagsangebote nutzen oder den in der Schule integrierten Hort aufsuchen – Anmeldung vorausgesetzt. Der Hort ist bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Außerdem wird nach der 4. Unterrichtsstunde die Teilnahme am kostenpflichtigen Mittagessen angeboten. Dieses Angebot ist freiwillig und wird durch einen externen Caterer organisiert.

 

4. Zielstellungen und Kooperationspartner

 

4.1    Zielstellungen

 

Ein vielseitiges Freizeitangebot soll dazu beitragen, dass jeder Schüler seine Fähigkeiten möglichst umfassend entdecken, erfahren und entfalten kann und die Förderung erhält, die er nach seinen individuellen Bedürfnissen braucht. Das ermöglicht uns:

 

  • vielseitige Interessen zu wecken,
  • eine aktive, individuelle und selbstbestimmte Freizeitgestaltung zu fördern,
  • lebensweltbezogene Bildungspotentiale zu nutzen,
  • soziale Kontakte zu fördern,
  • die Förderung der Chancengleichheit sowie den Abbau von Benachteiligungen,
  • die sozialen Kompetenzen der SchülerInnen zu stärken,
  • die Förderung von Konzentration, Phantasie und Kreativität,
  • Wahrnehmungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zu fördern und zu stärken,
  • die Unterrichtsarbeit zu verbessern durch Einbeziehung der Kooperations- partner.

 

4.2    Kooperationspartner

 

Folgende Kooperationspartner konnten für die Unterstützung des Ganztagsangebotes gewonnen werden:

 

  • Eltern, Lehrer u. Erzieher für die Hausaufgabenbetreuung
  • Ev. Reformationsgemeinde Westhavelland
  • Feuerwehren im Amtsbereich
  • Frau Andrea Eidam 
  • Frau Cornelia Eidam
  • Frau Trebisch
  • Frau Noël
  • Frau Wild
  • Fußballverein Rot- Weiß Nennhausen 1990 e.V.
  • Herr A. Huxdorf
  • Frau Stirnat
  • Herr S. Huxdorf
  • Herr Weißgärber
  • Hort mit Freizeitangebot
  • Kreisbibliothek für die Schulbibliothek
  • Musikschulen: Frau Kibbert, Frau Zander,
  • Schützengilde Nennhausen
  • Sozialarbeiter der Schule

 

 

5.    Hortbetreuung

- Siehe Hortkonzept - 

 

 

 

 

6.    Abschließende Anmerkung

 

Die Umsetzung dieses Ganztagskonzeptes wird, wie im Schulprogramm verankert, durch Evaluation während des laufenden Ganztagsbetriebes auf seine Umsetzung und mögliche Verbesserung hin überprüft.

Dies geschieht stets in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Kooperations- partnern, Lehrkräften und Eltern.

 

 

 

Erstellt durch folgende Konzeptgruppe:

- Frau Drescher

- Frau Heider

- Frau Jaintzyk

- Frau Sendel

- Frau Voß

 

 

 

Gültig für das Schuljahr 2015/2016